Babybelly-Shooting

Liebe Leserinnen und Leser, überlegt euch im Vorfeld ganz genau, wie viele Kinder ihr wollt. Denn eins ist klar, was man für das eine getan hat, muss auch für das andere/ die anderen erfolgen…

So freuten wir uns Anfang September bei unserem Großen beispielsweise auf das Babybauchshooting. Dieses fand bei herrlichem Sonnenschein ein einem kleinen See mit tollem Schloss statt. Dabei hatten wir das Glück, dass unsere Fotografin Melly nicht nur fotografieren, sondern auch malen konnte. Es war ein wundervoller Tag. Wir hatten mega viel Spaß und auch die Wegstrecke von ca.80km war kein Problem. Ich liebte die alte Umgebung (viele Jahre hatte ich in der Nähe gewohnt) und war froh, ein Shooting an diesem tollen Platz ergattert zu haben.

Nun, was soll ich sagen… Das Karma hatte wieder einmal zugeschlagen (Beitrag dazu folgt zu 100%). Früher, als ich noch dumm und naiv war, sagte ich immer: „Ja, wer halt auch Ostern mit den Eiern spielt, hat Weihnachten die Bescherung. Selbst schuld, wenn man das nicht besser plant.“ Gut, wir hatten Ostern nicht mit den Eiern gespielt (oder doch auch lol?), aber ein Winterbaby wurde es dennoch. Obwohl ich auch im Januar geboren bin, behaupte ich heute steif und fest, dass ich direkt nach der Geburt geschrien habe: „Steckt mich wieder rein!“. Ich bin nicht der allergrößte Fan des Winters. Erst recht nicht des Matschigen, den wir in deutschen Gefilden oft genießen. Nun ist es wenig verwunderlich, dass ich nicht zu den Freaks gehöre, die nackt Langlauf betreiben, im Eis baden oder sonst irgendwelchen Unfug betreiben. Mich kann man eher in die Kategorie „einkuscheln, vor dem Kamin sitzen und jede Menge Glühwein trinken“ einsortieren. So, und nun hatte ich den Bauchsalat. Eigentlich fand ich Melly und ihre Bellykunst weltklasse, nur sprach nun einiges dagegen: ein Zweijähriger im Herbst an einem See – no! Sue halbnackt im bereits gefühlten Winter zwei Stunden sich den Kessel bemalen lassen? – absolutes no no go! Ich überlegte, und überlegte, und überlegte….

Mir fiel eine Bekannte ein, die ich im Geburtsvorbereitungskurs bei der ersten Schwangerschaft kennengelernt hatte. Durch ihren Whatsapp-Status kannte ich ihre Fotos bereits. Als ich ihre Website ansah, verliebte ich mich in ihre Art der Fotografie. Blieb nur ein Problem… Wer malt???

Na logo, das Ehemännchen. Wer denn sonst? Ist er doch hier mein kleiner Picasso, der sich immer heimlich in den Keller schleicht, um die zukünftigen teuren Werke zu produzieren – NICHT… Aber es ging nicht anders. Er musste ran. Mit Natalia Rau schnell die wichtigsten Basics abgeklärt, Termin ausgemacht und los ging es. Zeit zum Üben gab es leider nicht und ich gestehe, ich war mir nicht sicher, ob wir das Kunstwerk später unserer Nummer 2 präsentieren wollten…

Aber wie schon oft im Leben überraschte mich mein Gatte auch hierbei. Wir hatten am Morgen unseren Quälgeist (ich liebe ihn über alles, da seid versichert, aber Zweijährige sind nicht immer leicht zu handeln) bei Oma und Opa abgeliefert, damit wir im worst case zumindest ein wenig hätten nachjustieren können. Es wurde allerdings bereits beim ersten Versuch ein Meisterwerk.

Zusammen berieten wir uns über das Motiv. Es musste zu Bettinerich passen und es sollte nach Möglichkeit nicht zu schwer sein, damit es eben auch in der kurzen Zeit malbar war, immerhin hatte Melly damals fast drei Stunden gesessen (Motiv: Jamie, der fellige Bruder – zu sehen auf einem der Bilder der ersten Beiträge). Wir entschieden uns schließlich für einen Weihnachtsbaum. Zugegeben, es war Ende November und erst in drei Tagen beging man den ersten Advent, aber wir fanden das Motiv passend, da man uns bei Untersuchungen darauf vorbereitet hatte, dass der Kleine eben auch zu Weihnachten kommen könnte. Es blieb also spannend, kommt Bettinerich noch 2020 zur Welt oder doch erst 2021? In der Mitte ein Weihnachtsbaum, ein paar Kugeln dran, Geschenke drunter – fertsch.

Natalia kam um 14 Uhr. Wir knipsten erst ein paar Bilder im Haus und wechselten dann nach draußen. Dabei entstanden so tolle Bilder, recht herzlichen Dank! Selbstverständlich war es total easy mit Kleinkind, aber Profi bleibt halt Profi… Eine kleine Auswahl dieses tollen Tages werde ich euch die nächsten Tage unter „News“ zusammengestellen.

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